So präsentieren sich die Fische am Herd
Fische werden für ihr empfindsames, sensibles Wesen geliebt. Struktur und
Ordnung gehören dagegen nicht zu ihren Stärken. So kann es sein, dass sie
schon der Einkauf kurz vor Ladenschluss so sehr stresst, dass sie am
liebsten gar nicht mehr kochen möchten. Das permanente Chaos in der Küche
und eine vergessene Zutat tragen nicht gerade zur Beruhigung bei. Wenn dann
noch ein vorwitziger Gast belehrende Bemerkungen vom Stapel lässt, können
schon mal Tränen fließen. Dafür begeistern die Fähigkeiten der Fische am
Herd umso mehr. Man merkt gleich, da sind Künstler am Werk. Intuition und
Kreativität werden großgeschrieben und sorgen für so manche
Überraschung. Mit ihren feinen Geschmacksnerven erahnen Fische genau, was
noch fehlt, um das Erlebnis für den Gaumen perfekt zu machen.
Und so mögen es die Fische kulinarisch
Fische lassen sich nur selten auf ein Lieblingsgericht festlegen. Eines ist
aber sicher, große Fleischesser sind sie nicht. Stattdessen tendieren
Fische zu gesunder Vollwertkost. Fantasievoll zusammengestellte Salate oder
Gemüseplatten lassen ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wenn Fisch,
dann am liebsten gegrillt. Auch Suppen in allen möglichen
Geschmacksrichtungen stehen öfter auf dem Speiseplan. Eine besondere
Vorliebe haben Fische für Reisgerichte, als Risotto oder mit asiatischer
Note. Deshalb steht Curry auch ganz vorne im Gewürzregal, gleich neben dem
Safran. Im Einkaufskorb finden sich Wassermelonen, Papayas und
Passionsfrüchte, ebenso wie Avocados und Kürbisse. Mit einer Schwäche
haben die Fische allerdings zu kämpfen: Wenn es um süße, kalorienreiche
Desserts geht, lassen sie sich nur allzu gern verführen. Weniger ist mehr,
sollte da das Motto lauten, das gilt auch für den Genuss des geliebten
Weißweines, Jasmintee ist dafür die passende Alternative.