So präsentieren sich Stiere am Herd
Die Stiere haben ein Motto für alle Lebenslagen, das auch in der Küche
gilt: In der Ruhe liegt die Kraft. Selbst wenn die Gäste schon im Anmarsch
sind, aus dem Konzept bringen lässt sich der Stier deswegen noch lange
nicht. Warum auch, gehört doch das Kochen schon zum Genuss. Und Genuss wird
bei den Stieren großgeschrieben, sie sind die Gourmets unter den
Tierkreiszeichen schlechthin. Da darf es auch gerne ein fünfgängiges Menü
sein, das ein bisschen Zeit in Anspruch nimmt. Pragmatisch und praktisch wie
die Stiere sind, achten sie schon beim Einkauf auf Qualität und Kosten. Am
schönsten ist es für sie, wenn sie einen Garten vor dem Haus haben, in dem
sie ihre Kräuter selbst ziehen können. Ansonsten bringen die Stiere auch
gern mal den Gemüsehändler auf dem Markt zur Verzweiflung, weil sie jede
Tomate einzeln prüfen – und das kann dauern.
Und so mögen es die Stiere kulinarisch
Nouvelle Cuisine, also eine übersichtliche Portion mit einem einsamen
Minzblatt dekoriert? Das ist ganz sicher nicht nach dem Geschmack der
Stiere. Bodenständig wie sie sind, so sollten auch die Speisen sein.
Deftige, gutbürgerliche Hausmannskost ist angesagt. Ein Schweinebraten mit
Klößen, Ente mit Blaukraut oder eine üppige Wurst- und Käseplatte
gehören zu den großen Favoriten. Dabei wird weder an der Menge gespart
noch an den Kalorien. Im Vorratsfach finden wir Kartoffeln, Blumenkohl,
Äpfel, Pflaumen und Birnen. Süß mögen es die Stiere nämlich auch.
Besonders für Mehlspeisen können sie sich begeistern, vorzugsweise mit
einem Hauch Zimt. Dazu eine Fruchtschorle oder ein Bier und schon lassen
sich die Stiere beim Schmausen an der liebevoll dekorierten Tafel von
niemandem mehr stören.